Kinderbestattung durchführen
Fachkompetenz bei den schwierigsten Bestattungen, die es gibt – rechtlich, technisch, emotional und systemisch.
Eine Kinderbeerdigung ist nicht einfach nur eine Beerdigung für einen jungen Mensch.
Es ist eine ganz andere Situation – rechtlich, technisch, emotional und systemisch. Eine Familie, die ein Kind verliert, wird auf eine Weise aus der Bahn geworfen, die noch Jahre nachwirkt. Du bist eine Woche lang dabei. Was du in dieser Woche tust, hat weitreichendere Folgen, als du denkst.
In diesem Kurs geht es um die berufliche Kompetenz in dieser Situation. Darum, was man wissen muss, was man können muss und wie man sich in dieser Situation behauptet. Nicht, um die Trauer der Eltern zu lösen – das ist nicht deine Aufgabe. Sondern darum, den Prozess so zu begleiten, dass sich die Familie auf den Abschied konzentrieren kann.
Was du lernst
- Zahlen, Hintergründe und die soziale Lage im Zusammenhang mit dem Tod von Kindern in den Niederlanden
- Die Abgrenzung Ihrer Rolle – Bestatter, kein Therapeut
- Das Verlustdreieck: Die Belastbarkeit einer Familie einschätzen und entsprechend handeln
- Fachwissen zu Einäscherung, Beerdigung, Aufbahrung und Umgang mit Asche
- Das erste Telefongespräch und die rechtlichen Komplexitäten beim Tod eines Kindes
- Schulen, soziale Medien und das Umfeld – was tun, was nicht tun
- Internationale und interkulturelle Fallbeispiele
- Komplexe Fälle: Was wirklich passiert und wie man damit zurechtkommt
- Selbstfürsorge: In einem anspruchsvollen Beruf langfristig einsatzfähig bleiben
Die fünf Module
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- Bestattungsunternehmer
- Bestattungsfachkräfte
- Trauerbegleiter
- Fachkräfte in der Palliativpflege
- Hospizmitarbeiter
- Bestattungsunternehmer in der Ausbildung
Außerdem alle, die beruflich mit dem Tod eines Kindes zu tun haben. Grundkenntnisse im Bestattungswesen sind von Vorteil, aber nicht erforderlich.
Achte auf dich selbst, während du diesen Kurs durcharbeitest. Wenn dir ein Fall zu viel wird: Mach eine Pause. Geh kurz weg. Komm wieder zurück. Berührt zu werden ist das Ziel – überwältigt zu werden ist das Signal, aufzuhören.
Häufig gestellte Fragen
Richard Hattink arbeitet seit 1999 beruflich mit Kindern, Jugendlichen und Familien in Trauer- und Verlustsituationen. Er ist Gründer von „BijDeHand“ – einer Einrichtung zur Begleitung palliativ kranker Eltern und ihrer Familien – sowie von „KC-ToThePoint“, einem internationalen Wissenszentrum zum Thema Trauer bei Kindern und Jugendlichen. Er ist unter anderem in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Polen und Frankreich tätig.